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Born to Skate | Informationen

17. February 2009, 12:13 - Autor: Manuel Dietz


Synopse

Das Skateboard Roadmovie „Born To Skate“ handelt vom letzten großen Skateboardtrip der beiden Skateboarder Sebastian und Chris. Für Sebastian ist es eine Suche und Wiederfinden seiner ersten großen Liebe – dem Skateboarding, die er einst aus den Augen verlor.
Chris begleitet ihn auf seinem Weg und ist darum bemüht Sebastian darin zu bestärken, wieder zurück zu seinen Wurzeln zu finden und ihm einen großen Freundschaftsdienst zu leisten, indem er es möglich macht, dass Sebastian mit einigen der besten Skateboarder der Welt zusammen fahren gehen kann, bevor die Reise endet und für Sebastian der „Ernst des Lebens“ in Form von einem festen Job beginnt.
„Born To Skate“ erzählt die Geschichte einer Freundschaft, deren Vertiefung und eines Selbsterfahrungstrips, zweier profilneurotischer junger Männer, die sich weigern in eine Gesellschaft eingegliedert zu werden, die sich nur an Leistung orientiert. Auf ihre eigene Art und Weise versuchen sie dem Wahnsinn zu entkommen und ihrem Leben einen tieferen Sinn zu geben.

Der filmische Stil von Born to Skate

“Born to Skate” verfolgt eine komplett neue Art des Filmemachens. Der Film ist einer von wenigen Filmen die zwar dokumentarisch erzählen, jedoch viele Elemente eines klassischen Spielfilmes aufweisen.

Das heisst, dass der Film zwar wie ein Spielfilm gefilmt, aufgebaut und geschnitten ist, jedoch keine Szene geplant oder gespielt wurde. Das komplette Material besteht aus realen Situationen, die spontan aufgenommen worden sind. In der Drehphase war die Kamera deshalb 24 Stunden am Tag dabei und nahezu alles wurde gefilmt, wodurch man den Hauptprotagonisten des Films besonders nahe kommt und man oft das Gefühl hat, selbst im Geschehen dabei zu sein. Für den Dreh geplant waren lediglich die einzelnen Drehtage, das heisst wann in etwa mit wem gefilmt werden sollte.

Der eigentliche Film entstand wegen dieser experimentellen Grundidee erst am Schneidetisch, da man auf diese Art und Weise am Besten sehen konnte, wie die einzelnen Situationen und Handlungsstränge verbunden werden können. Für “Born to Skate” gab es nie
ein richtiges Drehbuch oder einen festen Drehplan – lediglich eine Idee die im Laufe der Zeit immer mehr wuchs. Man wollte sich selbst so viel Freiheit wie möglich geben und dem Film die Chance lassen sich eigenständig zu entwickeln und zu entfalten, um damit mehr Leben und Emotionen zu erschaffen als in gewöhnlichen Filmen. Mit standardisierten Produktionsmethoden hätte man dies so kaum erreichen können.

Zwar war es teilweise mehr als aufwendig einen 83 Minuten langen Film mit dieser doch eher unkonventionellen Methode und zu zweit in die Tat umzusetzen, aber das Ergebnis sollte nach Meinung der Macher für sich selbst sprechen können.

Wir waren ausschliesslich in Deutschland und Kalifornien unterwegs und zu rechnen ist hauptsächlich mit Willow, Jürgen Horrwarth, Chris Heck, Alex Mizurov, Leon Horn, AJ Burnett, Ingo Bremmes, Albert Stephan, Hans Puttnies und natürlich Sebastian Linda…

Für mehr Infos oder Kontakt zu den Jungs : BTSMySpace

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