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alter. shirt einen zehner.

Frederick Gomoll

10. March 2008, 11:54 - Autor: Manuel Dietz

Hallo Freddy. Für alle Menschen da draussen, die Deinen Namen noch nie gehört haben. Wer bist Du und was treibst Du so den ganzen Tag ?

Hallo an Alle! Ich heiße „Frederick Gomoll“, bin 22 Jahre alt, liebe Skateboardfahren und komme aus Giessen. Seit meinem Abitur schlage ich mich mit unterschiedlichen Praktika rum und habe mich jetzt ein halbes Jahr intensiv mit einer Studiumbewerbung an einer Filmhochschule beschäftigt. Damit ich mich über Wasser halten kann, arbeite ich gelegentlich als Kameraassistent in einer Fernsehproduktion oder mache verschiedene Medienprojekte.

Wie bist Du zu der Filmerei, bzw. Filmemacherei gekommen ? Was war Dein Antrieb ?

Das habe ich mit Sicherheit dem Skateboardfahren zu verdanken. Früher habe ich alle Videos und Zeitschriften verschlungen, die man auf dem Skateboardmarkt so finden konnte. Als mein Skateboardfahren dann allmählich besser wurde, nahm mich Philipp Schmidt oft auf Skatetrips mit, bei denen auch gefilmt und fotografiert wurde. Ich wollte natürlich immer mein Bestes auf dem Skateboard geben, beobachtete dabei jedoch auch die Vorgehensweisen der Fotografen und Filmer.

Mit Freunden habe ich dann meine eigenen Skatevideos gedreht, und am Videorekorder geschnitten. Auch „ruckelige“ Zeitlupen konnte man mit der Videokamera machen, und so konnte ich dann die „Bangers“ richtig in Szene bringen! Natürlich durfte die Musik auch nicht fehlen, und so spielte ich sie mit einem Kassettenrekorder parallel ab.

Nach meinem Abitur habe ich in einem Kindergarten gearbeitet, und konnte mir dadurch einen großen Traum erfüllen: ich hatte durch mein Gehalt die Möglichkeit mir eine gescheite Kamera und einen schnellen Computer zu kaufen. Dadurch entstanden dann auch meine ersten Musikvideos und Kurzfilme.

Dein neustes Projekt , “A Note”, feiert demnächst (15.03.) Premiere. Hier hast Du auch mit Chrischi Roth zusammengearbeitet, der ja bei Hessenmob das Ruder bedient. Wie war die Zusammenarbeit ?

Wenn Chrischi an einem Projekt arbeitet, dann gibt er über 100% und das schätze ich sehr. Wir wollten schon seit längerer Zeit an einem Projekt zusammen arbeiten, und da ich einen Bewerbungsfilm für die Filmhochschule brauchte, war dies eine ideale Konstellation. Wir haben „A Note“ zusammen geplant, jedoch beim Dreh die Aufgabenfelder geteilt. Er übernahm die Regie-, und ich die Kameraarbeit. Dadurch konnte jeder auf seine eigene Weise den anderen unterstützen, wodurch die Einzigartigkeit der Geschichte und der visuellen Umsetzung entstand.

Wenn man Deine Kurzfilme ansieht, fällt auf, dass sie alle sehr ruhig sind und tiefer gehen, ist das ein guter Ausgleich zum hektischen Skateboardzeugs ?

Für mich ist Skateboardfahren ein guter Ausgleich, wenn ich an Projekten arbeite. Wenn ich lange am Computer sitze und meine Filme schneide, dann kann ich danach beim Skateboardfahren abschalten. Ich würde aber nicht sagen, dass mein Skateboardfahren den Inhalt der Filme und die Ästhetik beeinflusst. Es kommt einfach darauf an, was man mit dem Film oder Video aussagen möchte.

Was reizt Dich mehr ? “Normale” Filme oder skateboardbezogene ?

Ich schaue nur noch ab und zu Skateboardvideos, um mich selber zum Skaten zu motivieren. „Normale“ Filme schaue ich umso mehr, da ich im Filmbereich Fuß fassen möchte, und man durch das Schauen von verschiedenen Filmen viel lernen kann. Das heißt aber nicht, dass ich abgeneigt von Videoprojekten bin, die das Skateboardfahren thematisieren. Für ein Skateboardvideo wäre ich genauso zu begeistern, wie auch für ein Musikvideo oder einen Kurzfilm. Wichtig wäre für mich, dass die Thematik mich anspricht, und ich mich mit dem Projekt identifizieren kann.

Woher hast Du Dein Equipment, wenn es zum Dreh kommt ?

Ich habe mir mit der Zeit ein grundlegendes Kameraequipment zugelegt. Wichtiger Bestandteil ist ein 35mm Adapter, den ich mir mit Chrischi zusammen gekauft habe, und mit dem man einen „Film“ ähnlichen Look mit einer Videokamera erzeugen kann. Außerdem habe ich mit Michael Neuss von Hessenmob einen Schienendolly gebaut, wodurch ich Kamerafahrten machen kann.
Ansonsten leihe ich mir Equipment wie Licht, Ton und was man Alles noch braucht bei einem offenen Kanal oder einem Filmverleih aus.

Wie siehst Du Deine Zukunft ? Ist die Filmemacherei eine Option für Dich ? Großes Ziel Oscar ?

Absolut! Zur Zeit ist mein großer Wunsch, an einer Filmhochschule „Kamera“ zu studieren. Ich strebe den Beruf des lichtsetzenden Kameramann beim Spielfilm an, der im Fachjargon director of photography genannt wird und daher wäre ein solches Studium für mich ideal. Jedoch ist mein großes Ziel nicht der Oscar, sondern mich mit meinen Projekten kreativ zu verwirklichen.

Mehr Infos, Videos und Bilder auch auf www.extensionfilms.de

1000 Dank für Deine Zeit !!! Viel Erfolg für die Zukunft !

Bisherige Projekte

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Spielerei | Informationen

Allgemein:

Laufzeit: 2 Minuten 40 Sekunden; Farbe
Format: 4:3 , 16:9 Letterbox
Kamera: Canon XM 2 mit 35mm Redrock M2 Adapter, Nikon Optiken (50mm, 35mm)
Licht: 3* 800 W Arris
Ton: Stereo
Entstehungsjahr: September, 2007
Entstehungsland: Deutschland
Musik: Kings Of Convenience – know how

Stabangaben:

Regie: Frederick Gomoll, Nikolas Schmid-Pfähler
Kamera: Frederick Gomoll
Schnitt: Nikolas Schmid-Pfähler

Darsteller: Anne Deis, Nikolas Schmid-Pfähler

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Mobtendo | Informationen

Allgemein:

Laufzeit: 1 Minute 20 Sekunden; Farbe
Format: 4:3
Kamera: Sony TRV 900
Ton: Stereo
Entstehungsjahr: September – Dezember, 2006
Entstehungsland: Deutschland

Stabangaben:

Idee: Frederick Gomoll
Kamera, Farbkorrektur: Christian Roth
Schnitt und Postproduction: Frederick Gomoll
Grafikdesign: Luce

Skateboarder: Frederick Gomoll
Hummel: Ole Elfenkämper

Über den Film:

Dieses Remake der alten Super Nintendo Spiele wurde in dem Skateboardfilm “The Kids Are All Ride” von Hessenmob im Januar 2008 veröffentlicht.

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Ogden – Smoking Emo K-Grind | Informationen

Allgemein:

Laufzeit: 1 Minute 20 Sekunden; Farbe
Format: 4:3 , 16:9 Letterbox
Kamera: Canon XM 2 mit 35mm Redrock M2 Adapter, Nikon Optiken (50mm, 35mm)
Ton: Stereo
Entstehungsjahr: Oktober, 2007
Entstehungsland: Deutschland
Musik: The Soundtrack Of Our Lives – in someone elses mind

Stabangaben:

Regie, Kamera, Schnitt: Frederick Gomoll
Kamera- und Tonassistent: Jonas Wächter
Skateboarder: Christoph Broja

A Note Trailer

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